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May 17, 2025

GeoEurasia 2025

GeoEurasia 2025
Auf der Konferenz wurde eine neue mikrofluidische Methode zur Messung der Grenzflächenspannung (IFT) vorgestellt und deren Ergebnisse zur Bewertung der Ölverdrängungseffizienz in gering durchlässigen Lagerstätten gezeigt.

Der vorgeschlagene Ansatz nutzt einen Mikrochip mit konischen Kanälen, in denen der Flüssigkeitsmeniskus durch eine zylindrische Oberfläche angenähert wird. Die IFT-Werte zwischen der Ölphase und verschiedenen Gaskomponenten werden mit der Laplace-Gleichung berechnet. Dieses Schema liefert hochgenaue Daten und verkürzt die Laborprüfzeit im Vergleich zu herkömmlichen Methoden erheblich.
Im Experiment sank die IFT von 16,95 mN/m auf 6,34 mN/m und erhöhte den Ölverdrängungskoeffizienten um 7 %. Besonders gut schnitt die Injektion von Begleitgas ab, die einen maximalen Verdrängungskoeffizienten von 66 % erreichte.
Die vorgeschlagene Methode beschleunigt nicht nur Laboruntersuchungen, sondern verbessert auch die Genauigkeit der Grenzflächenspannungsberechnungen. Das eröffnet neue Möglichkeiten zur Optimierung der Gasinjektion in gering durchlässige Lagerstätten, in denen eine erfolgreiche Ölverdrängung direkt von der Senkung der IFT auf minimale Werte abhängt.

Die Ergebnisse bilden die Grundlage für weitere Pilotprojekte in Feldern, in denen herkömmliche Methoden der verbesserten Ölförderung unwirksam sind.
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